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	<title>Knut Fischer &#187; future of the left</title>
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		<title>Future of the left</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 01:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[future of the left]]></category>

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		<description><![CDATA[Hm, naja. Es folgt der erste Pflicht-Eintrag. Die ursprüngliche Einleitung des Eintrags wurde wegen teils kritischen teils empörten Stimmen breiter Volksschichten entfernt. Es wurde eine Ethik-Kommission gegründet, die über das weitere literarische Auftreten den Autors in der Öffentlichkeit entscheiden wird. (jk) Am letzten Mittwoch habe ich Astrid und Sebbe genötigt sich mit mir das Konzert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strike>Hm, naja. Es folgt der erste Pflicht-Eintrag. </strike><em>Die ursprüngliche Einleitung des Eintrags wurde wegen teils kritischen teils empörten Stimmen breiter Volksschichten entfernt. Es wurde eine Ethik-Kommission gegründet, die über das weitere literarische Auftreten den Autors in der Öffentlichkeit entscheiden wird. (jk)</em></p>
<p>Am letzten Mittwoch habe ich <a href="http://www.protzwort.de/" target="_blank">Astrid</a> und <a href="http://wp.janzen.it/" target="_blank">Sebbe</a> genötigt sich mit mir das <a href="http://blog.knutfischer.com/tag/concert/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konzert">Konzert</a> von Futures of the left im köllner  Tsunami-Club anzusehen.</p>
<p>Vorn weg ist zu sagen das das Quasi-Debüt <a href="http://www.popcultures.de/show_review_headphones.php?review=596" target="_blank">Curses</a> definitiv zu meinen Must-Have Alben gehört. Future of the left gingen 2005 aus <a href="http://www.laut.de/wortlaut/artists/m/mclusky/index.htm" target="_blank">Mclusky</a> hervor, musikalisch läßt sich das, wie ich finde, auch klar erkennen (man höre sich Manchasm an).  <span id="more-35"></span>Mclusky zeichnet sich für mich aus durch eine faszinierende Mischung zwischen aggressivem Gesang,perfekt inszenierten Drumset und &#8220;Lärm&#8221; auf der einen und &#8220;harmonischen&#8221;, teilweise eingehenden Melodien und eine durchgehende Spannung auf der anderen Seite aus. Bei Future of the left mein ich etwas mehr Kreativität zu hören, wobei ich Curses noch nicht mit <a href="http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/m/mclusky/mclusky_do_dallas/index.htm" target="_blank">do dallas</a> quergehört habe (ach, die liebe Zeit getrennt von der Stereo-Anlage ist schon hart). Um mich ordentlich vorzubereiten habe ich mir volle 3h vor dem Weg zum Konzert das Album auf den iPod gezogen und meine inEars gequält. Die Playlist zusammen mit Animal Collective lief dann bis zum Starbucks durch.</p>
<p>Ich habe mich schon geärgert Mclusky nie live sehen zu können und bin deswegen mit einer großen Portion Vorfreude an die Sache rangegangen. Nun mal chronologisch. Astrid, Sebbe und ich haben uns erfreulich pünktlich um 20:00 im Starbucks im HBF getroffen um uns vorsorglich mit Koffein zu stärken. Wieder pünktlich um 21:00 haben wir dank Astrids Hilfe dann auch den Laden gefunden und waren die ersten <img src='http://blog.knutfischer.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Macht ja nix. Überspringen wir die erste Stunde.</p>
<p>Mit schätzungsweise 60 Leuten haben wir dann die Vorband über uns ergehen lassen. Ok, so schlecht wie die &#8220;Vorband&#8221; vom <a href="http://blog.knutfischer.com/private/concert/animal-collective-cologne/">Animal Collective Konzert</a> wars nicht, aber trotzdem anstrengend. Ich weiß nicht mal wie die heißen, ich nenn sie mal  Klaus Kinski Memorial Kapelle. Musikalisch öhm, für mich eine Mischung zwischen Ost-Punk und&#8230; hm. Es war eintönig und unkreativ, aber ok AC/DC, Modern Talking und &#8220;moderne&#8221; Metallica Alben kommen auch mit wenig aus.</p>
<p>Mit leuchtenden Augen wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum und einem frischen Kölsch in der Hand wartete ich auf Future of the left. Und das länger als 0,33l. Naja auf dem Weg zu der Toilette traf ich einen nervösen und verlassenden Gitarristen vor der Tür und den Rest der Kombo am Waschbecken. Motiviert hörten sie sich nicht an.</p>
<p>Als es dann endlich los ging, wie auf dem Album mit &#8220;The lord hates a coward&#8221; war das allerdings vergessen. Akustisch war das trotz des verhältnismäßig bescheideten Equipment wirklich fett (ein Adjektiv was ich auch nur bei Essen und Klangbeschreibung verwende). Das Publikum saugte die Klänge gierig auf und ging bereits nach wenigen Takten voll mit. Dies leider nicht zur Freude von &#8220;Falco&#8221; der sich nach dem Lied beschwerte, dass ein Fan gegen sein Mikrofon gestoßen hätte und drohte ihm Prügel an. Dies wiederholte sich nach dem zweiten Lied erneut, was für eine gewisse schlechte Stimmung sorgte. Ich sorgte mich allerdings eher darum, dass der Sänger Axel Rose Allüren entwickelt und die Show schmeißt. Aber sie haben es auch ohne geschafft. Ich muss ehrlich sagen das ich ziemlich enttäuscht war. Musikalisch war es großes Tennis, stimmungsmäßig waren alle gut drauf, bis auf &#8220;Falco&#8221;. Die Stücke wirkten teilweise lieblos runtergespielt. Insgesamt hatte ich das Gefühl man wolle das Lineup runterspielen und weiter Bier trinken gehen. Falco betonte, dies sei die kleinste Bühne, auf der er gespiel hätte. Aber ich finde für einen Vollblut-Musiker (Phrasen sind was feines) sollte es wurscht sein ob man vor 50 oder 5000 Leuten spielt.</p>
<p>Nach dem letzen Lied riefen die Zuschauer nach einer Zugabe, und ich war schon überrascht das es eine gab. Eingeleitet mit den Worten, dass es das letzte Lied sei. Und das sie auch keine anderen Lieder mehr haben. &#8220;Don&#8217;t waste your breath&#8221;, und dass sie sehr traurig sein würden wenn wir noch eins haben wollen weil sie das nicht erfüllen können. Aber dafür würden sie es 5 Minuten lang spielen. Naja, der einzige der Spaß an den Abend hatte schien der Gitarrist zu sein, der bei der Zugabe nochmal alles gab. Retten konnte er den Abend für mich nicht, aber ich werde zum Konzert seiner Nachfolgeband gehen.</p>
<p>Wobei der Frust nach einem lecker großen Jever schon merklich abgebaut wurde. Zurück im Büro (ja ich schlafe im Büro, weil ich kein Zuhause habe :p ) wurde der Abend dann doch noch richtig nett da man die Nacht mit CDs und Gesprächen verbrachte. Micha: lass dir bitte Boxen zum Geburtstag schenken und stell sie in dein Zimmer!</p>
<p>Wow, das ist jetzt aber was lang geworden, nachts kommt man immer ins labern. Mal sehen was Pascal zum Konzert schreibt.</p>

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