Gedöns

go. Nach längerer Abstinenz meld ich mich mal kurz. Eigentlich aus geich drei Gründen.

Zunächst einmal die Begründung für meine Flaute beim Bloggen. Ich habe die letzen Wochen erst regelmäßig, fleißig arbeitend in meiner neuen Heimat in verbracht bzw. habe ich mir nach dem obligatorischen Familienbesuch über Weihnachten mal wieder einen schönen, spannenden und erholsamen und vorallem rechnerfreien Urlaub in meiner Lieblingsstadt gegönnt, und somit glaube ich die längste computerfreie Zeit seit Beginn des Studiums vor vielen Monden. Das ich durch freundliche Zeitgenossen schon damit aufgezogen wurde “wie mein Jahresurlaub denn so war” hält mich auch gar nicht von der guten Laune ab.

Und jetzt bin ich wieder in meinem Lieblingshotel und habe diesmal ein tolles Zimmer gaaaanz oben mit herrlichen Blick über, ähm, den Parkplatz und ein paar Häuser.

so, der zweite Grund. Ich möchte diese Stelle gerne Nutzen um allen Leuten bei denen ich mich aus Faulheit, Gemütlichkeit oder Abgelenktheit nicht gemeldet habe eine gutes, glückliches. erfolgreiches und gesundes Jahr 2008 wünschen. Ein paar Telefonate stehen aber noch auf der Liste.

Ich für meinen Teil bin fest der Überzeugung, dass 2008 ein sehr gutes Jahr wird. Nachdem 2007 sehr wechselhaft war, sich tolle Chancen, ziemlich verzweifelte Lustlosigkeit und ziemlich begeisternder Tatendrang sich von solala über mies bis Spitze gesteigert haben geht es 2008 mit dem Aufwärtstrend nach einstimmiger Meinung der Experten weiter, ja wenn das nicht eine gute Prognose ist. Hm, wollte mal was privates bloggen.

So, der dritte Teil ist wieder mal eine lustige zwischenmenschliche Situation in aller herrgotts Frühe um vier, halb fünf am Flughafen. Die verwirrte Check-In Dame schaute fleißig suchend in ihren PC und schaute mich mit großen Augen an und fragte, ob ich wirklich nur nach München fliege. Dazu muss man sagen, dass ich gerne mit Ferienfliegern montags nachts nach München fliege und mich daran ergötze, dass die Leute die in den Urlaub fliegen noch schlechtere Laune haben als ich, obwohl ich auf die Arbeit muss und nicht in die Sonne. Insgesammt waren 4 nicht Urlauber an Board. Naja, die Dame war dann sehr nett und meinte wörtlich “ich gebe Ihen dann einen Platz weiter vorn, da müssen sie nicht auf die Turis/Touries (Tu:ri:s) warten müsse”. Ich meinte freunlich, dass das eine sehr gute Idee wär und ich so länger auf die Koffer warten könnte. Da meinte sie, dass würde stimmen und rief gleich bei den Gepäckbandbeladern in München an sich doch etwas mehr Zeit zu lassen für mich und die Gepäckbandmännchen haben sich sogar drauf eingelassen. Ich möchte mich daher recht herzlich für die 40 Minuten Wartezeit vor den Toiletten und die verpasse Bahn bedanken. Wenigstens passen die Toiletten zu dem Motto der Fluggesellschaft.

jaja, abends bloggen wird immer lang. Die Tage kommt noch ein toller Podcast Tipp, mein Lieblings-morgens-um-vier-an-der-schalter-warte-schlange-stehen-Podcast vom Pod-Pimp.

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Datum: Montag, 7. Januar 2008 um 21:29 Uhr von Knut Fischer
Themengebiet: Gedöns, Privat Trackback:Trackback-URL
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4 Kommentare

  1. 1

    Bin richtig stolz hier zitiert zu werden. Hab meinen 2 tägigen Jahresurlaub übrigens im Harz verbracht. Da gab es sogar Schnee :)

    Florian am Montag, 7. Januar 2008 23:22
  2. 2

    Dann hat der Instinkt in jeglicher Hinsicht ja nicht getäuscht und es war das richtige timing um hier mal wieder vorbei zu schauen. Alles sehr schön!

    Gepäckbandmenschen und Schalterfrauen sind also per du? Das ist ja sensationell. Und was die dann alles für den Kunden möglich machen. Ich finde sowas begeistert! Diese Enthüllung hat schon fast Günter Wallraff potential.

    Ach ja, die “vielen Monde” sind fast eine gelbe Karte und eigentlich ja auch eher “viele,viele…” :-P

    Astrid am Dienstag, 8. Januar 2008 0:35
  3. 3

    Deine neue Heimat München? Und ich dachte aus dir wird mal was. ;) Meld dich mal wenn du wieder in der Kölner Ecke bist.

    Gruß

    Roman am Sonntag, 13. Januar 2008 18:38
  4. 4

    Die Hoffnung dass aus mir was wird haben vor dir schon andere begraben

    Knut Fischer am Sonntag, 13. Januar 2008 20:45

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